Auf dem Dach schaut niemand nach.
Reinigung von Photovoltaikanlagen für Privathaushalte und landwirtschaftliche Betriebe in Neunkirchen und Umgebung.
Auf einem Dach sammelt sich mehr, als man von unten sieht: Blütenstaub, Laub, Baumharz, Vogelkot, Straßenstaub und im Winter der Ruß aus den Kaminen der Nachbarschaft. Bei flacher Dachneigung läuft der Regen zu langsam ab, um etwas davon mitzunehmen.
Losen Staub wäscht der Regen ab. Ammoniakfilm, Flechten, Moos und Vogelkot wäscht er nicht ab. Die bleiben liegen.
Was da oben passiert
Ein Fleck reicht.
Und er bremst nicht nur seine eigene Stelle.
- 1
Vogelkot ist nicht durchsichtig. Er deckt eine Zelle vollständig ab.
- 2
Die Zellen sind hintereinander geschaltet. Die abgedeckte Zelle begrenzt den Strom für alle anderen in ihrem Block.
- 3
Deshalb schaltet die Bypass-Diode den ganzen Block ab. Je nach Modultyp kann das rund ein Drittel der Modulleistung sein.
Und es bleibt nicht beim Ertrag
Eine abgedeckte Zelle nimmt den Strom der anderen auf, statt selbst welchen zu liefern. Sie kann sich dabei erwärmen. Bleibt der Fleck über Monate liegen, kann daraus ein bleibender Schaden am Modul werden.
Für Privathaushalte
Die einzige Investition am Haus, die nie jemand anfasst.
Die Fenster werden geputzt, die Fassade gestrichen, das Auto gewaschen. Und das nicht erst, wenn der Dreck zu sehen ist, sondern damit der Lack hält. Die Anlage läuft zwanzig Jahre, ohne dass jemand hinaufschaut.
Was dauerhaft auf dem Glas liegen bleibt, kann Hotspots verursachen, und Bewuchs am Rahmen hält die Feuchtigkeit fest. Beides geht mit der Zeit an die Substanz. Pflege ist billiger als Ersatz. Wer die Anlage zwanzig Jahre laufen lassen will, sollte nicht nach fünfzehn Jahren über neue Module nachdenken müssen.
Vor der Saison · Frühjahr
Die ertragreichen Monate liegen zwischen April und September. Eine Anlage, die vorher sauber ist, nimmt sie voll mit. Dazu der Blütenstaub: Er legt sich als geschlossener Film über das Glas und wird vom ersten Regen nur verteilt, nicht entfernt. Eine Reinigung im Frühjahr ist eine Vorbereitung, keine Reparatur.
Vor dem Winter · Herbst
Der Winter reinigt Ihre Anlage nicht. Er lässt anwachsen. In den dunklen Monaten trocknet eine Anlage kaum ab. Was im Oktober noch loser Belag ist, hat im März vier feuchte Monate hinter sich: genau die Bedingungen, unter denen sich Algen, Moos und Flechten festsetzen. Flechten wachsen auf dem Glas an: Sie lassen sich nicht abwaschen, sie müssen abgelöst werden.
Einmal im Jahr reicht meistens. Zweimal, wenn Bäume in der Nähe stehen oder das Dach flach geneigt ist. Was bei Ihnen sinnvoll ist, sage ich Ihnen nach der Sichtprüfung, schriftlich.
Für landwirtschaftliche Betriebe
Jedes Dach auf Ihrem Hof verliert Ertrag.
Nur unterschiedlich viel. Und Sie sehen es nicht, weil oben niemand nachschaut.
Warum es niemandem auffällt.
Ein Ertragsverlust durch Verschmutzung kommt nicht über Nacht. Er wächst über Monate, und in derselben Zeit schwankt der Ertrag ohnehin: mal ein trüber Juli, mal ein starker Mai. Wer im August auf seine Zahlen schaut, denkt an das Wetter, nicht an das Glas. Deshalb bleibt der Verlust jahrelang unbemerkt.
Er sieht aus wie eine schwache Sonne.
Was bei Ihnen zusammenkommt
- Abluft aus der Stalllüftung
- Ammoniak, der sich als Film festsetzt
- Erntestaub in der Saison
- Vogelkot
- Flache Dächer, auf denen der Regen kaum etwas ausrichtet
Was die DLG dazu sagt.
Das DLG-Merkblatt 414 „Reinigung von Solaranlagen auf Ställen" beschreibt, warum Stalldächer ein eigener Fall sind: Stallstaub besteht zu 35 bis 60 Prozent aus Rohprotein. Diese organischen Ablagerungen backen unter Sonneneinstrahlung an und lassen sich durch Regen und Wind nicht mehr entfernen. Den Ertragsverlust beziffert die DLG im typischen Fall auf 10 bis 15 Prozent, im Extremfall auf bis zu 30 Prozent.
35–60 %
Rohprotein im Stallstaub
10–15 %
Ertragsverlust im typischen Fall
bis 30 %
im Extremfall
Wo eine bestimmte Anlage liegt, hängt von der Betriebsart ab. Am stärksten betroffen sind Geflügel- und Schweineställe mit Zwangslüftung, dann Lager und Trocknung, dann Rinder- und Pferdehaltung. Maschinenhallen und Dächer ohne Tierhaltung liegen deutlich darunter.
Ich rechne Ihnen nichts vor, was ich nicht gesehen habe. Mit Ihrer Modulzahl und Ihrer Betriebsart überschlage ich Ihnen vor Ort, in welcher Größenordnung Sie liegen.
Anhaltspunkte, keine Messwerte.
Die Reinigung zahlen Sie einmal. Sie wirkt auf zwei Wegen.
Ihr Schlepper bekommt jedes Jahr einen Service. Die Scheiben am Haus werden geputzt. Die Anlage auf dem Dach ist meist die einzige Investition auf dem Hof, die nie jemand anfasst. Dabei soll sie zwanzig Jahre und länger halten.
Einmal richtig, danach regelmäßig. Die erste Reinigung ist die aufwendige. Danach sitzt der Belag nicht mehr fest und geht in einem Bruchteil der Zeit runter.
Warum nicht selbst
Man sieht den Schaden nicht. Das ist das Problem.
Auf dem Modulglas liegt eine Antireflexbeschichtung. Eine hauchdünne Schicht, die dafür sorgt, dass weniger Licht an der Oberfläche zurückgeworfen wird. Sie ist der Grund, warum ein Modul überhaupt so viel Ertrag bringt. Und sie ist der Grund, warum Modulglas kein Fensterglas ist.
Fraunhofer CSP, Projekt Reinigungsmittelbewertung. Getestet wurden Aluminiumrahmen mit Eloxalschicht, Silikon-Randversiegelung und PV-Glas mit Antireflexbeschichtung.„Die bisherigen Untersuchungen zeigen, dass viele marktübliche Reiniger auch in der empfohlenen Anwendungskonzentration die PV-Modulkomponenten beschädigen, insbesondere die Antireflexschicht auf dem Solarmodulfrontglas."
Das Schädigungspotenzial liegt also nicht bei der Ausnahme, sondern beim Regelfall. Und es sind vier verschiedene Wege, auf denen etwas kaputtgeht.
Hochdruckreiniger
Wasser wird an der Randversiegelung vorbeigedrückt. Die Schlagbelastung kann Mikrorisse in den Solarzellen erzeugen. Viele Hersteller schließen Hochdruck in ihren Reinigungsvorgaben ausdrücklich aus.
Auf die Module steigen
Punktuelle Last auf dem Laminat. Zellbruch und Mikrorisse, ohne dass von außen etwas zu sehen wäre.
Die falsche Bürste
Mikrokratzer und Aufrauung der Antireflexschicht. Das Glas ist danach sauber und liefert trotzdem dauerhaft weniger.
Der falsche Reiniger
Chemischer Angriff auf die Antireflexschicht. Am Aluminiumrahmen und an der Silikonversiegelung kann Korrosion entstehen.
Keiner dieser vier Schäden ist reparabel. Und keinen davon sehen Sie, wenn Sie danach hinaufschauen.
Was das mit der Garantie zu tun hat. Modulhersteller machen Vorgaben dazu, wie ihre Module gereinigt werden dürfen. Wer sie missachtet, riskiert seinen Garantieanspruch. Bevor ich arbeite, sehe ich nach, was für Ihren Modultyp gilt.
Was ich stattdessen mache. Ich wähle den Reiniger nach der Verschmutzung aus. Ammoniakfilm aus der Stalllüftung braucht etwas anderes als Flechten, Erntestaub etwas anderes als eingetrockneter Vogelkot. Und bei einem großen Teil der Verschmutzungen braucht es gar keine Chemie, sondern nur entmineralisiertes Wasser und die richtige Bürste.
So arbeite ich
Kein Risiko auf Ihrem Dach.
- Kein Hochdruck. Viele Hersteller schließen ihn in ihren Reinigungsvorgaben aus.
- Reiniger passend zur Verschmutzung, materialverträglich.
- Jedes Modul wird abgezogen und nachgewischt. Kein Wasser trocknet an.
- Module werden nicht betreten.
- Absturzsicherung nach DGUV.
- Fotodokumentation für Ihre Unterlagen.
Symbolbild: erzeugte Aufnahme, kein echter Auftrag.
Ich rechne es Ihnen vor Ort durch.
Ich schaue mir das Dach an und sage Ihnen in fünf Minuten, ob sich das für Sie lohnt. Kostet nichts, Sie müssen nichts buchen.
Und wenn es sich nicht lohnt, sage ich Ihnen das auch.
Sie wissen nicht, wie Ihre Anlage oben aussieht. Ich schon, wenn ich hochgesehen habe.
Von unten sieht jede Anlage gleich aus. Ob auf Ihrer ein Film liegt, ob am Rahmen etwas anwächst, ob ein Modul zugesetzt ist: Das sehen Sie erst, wenn jemand hinaufsieht. Genau das mache ich, bevor irgendjemand über eine Reinigung spricht.
Was bei der Sichtprüfung passiert
Ich sehe mir die Anlage an
Von wo aus das gefahrlos möglich ist. Ich betrete kein Dach, das ich nicht sicher betreten kann.
Ich sage Ihnen, was oben liegt
Loser Staub, festsitzender Film, Bewuchs am Rahmen, Vogelkot. Das sind verschiedene Dinge mit verschiedenen Folgen.
Ich sage Ihnen, ob sich eine Reinigung lohnt
Bei manchen Anlagen lohnt sie sich nicht. Dann sage ich das.
Sie bekommen es schriftlich
Was ich gesehen habe und was ich vorschlage, mit Preis. Danach entscheiden Sie in Ruhe.
Wenn Ihre Anlage sauber ist, sage ich Ihnen das. Dann haben Sie Gewissheit, und ich habe eine Anfahrt umsonst gemacht. Das ist in Ordnung.
Die Sichtprüfung ist kostenlos und verpflichtet Sie zu nichts. Ich bin Einzelunternehmer, ich komme selbst, und Sie haben denselben Ansprechpartner beim Termin wie am Telefon.
Sichtprüfung anfragen
Ein Anruf ist schneller: 06821 9585420. Wenn es Ihnen so lieber ist, geht es auch schriftlich.
Ein kurzes, persönliches Gespräch.
Ich schaue mir Ihre Front an und sage Ihnen, was sinnvoll ist. Und wenn wir danach nicht zusammenkommen, haben Sie auf jeden Fall eine ehrliche fachliche Einschätzung erhalten.
Rufen Sie an oder schreiben Sie direkt über das Kontaktformular. Beides landet bei mir, beides beantworte ich innerhalb von 24 Stunden.
Anhaltswerte für Verschmutzung und Ertragsverlust nach DLG-Merkblatt 414 (Reinigung von Solaranlagen auf Ställen). Keine Ertragszusage, keine Energieberatung. Was bei Ihrer Anlage herauskommt, zeigt die Prüfung vor Ort. Abbildungen sind Symbolbilder.